Über eine Woche Malta ….

Oh man schon bin ich über eine Woche hier auf Malta und habe noch keine Zeit gefunden, meine Erlebnisse hier nieder zu schreiben. Ich hoffe es kann mir noch verziehen werden :-) Kaum am Flughafen in Malta angekommen musste ich mal wieder schnell begreifen „Caro, du bist hier nicht in Deutschland.“ Alle Passagiere der Lufthansa Maschine aus Frankfurt standen, wie es ausgezeichnet war, an dem Kofferband, worüber ganz groß angepriesen unsere Flugnummer und unserer Abflughafen stand. Nach sage und schreibe 30 Min Wartezeit hörte man ein lautes schreien aus einer anderen Ecke, wo sich ein anderes Kofferband befand – und siehe da unsere Koffer kamen dort heraus. Stimmt solche Beschriftungen sind auch total überbewertet :-) !

Also wurde schnell der Koffer geschnappt und zack ging es in die absolute Hitze (38°) und es wurde sich ein Taxi geschnappt. Mann sollte doch meinen, dass jeder Taxi Fahrer auf Malta jede Ortschaft kennt bzw. die neuen Bauten oder Hotels kennt. So aber (selbstverständlich) nicht unser Taxifahrer ;-) Also mussten wir Ihm nach mehrmaligen Verfahren den Weg zu unserer Wohnung erklären – auch hier eine Navi in diesem Zeitalter – total überwertet :-) !

Angekommen in der Wohnung heißt es erst nach dem rechten Schauen, auspacken und ab in den Pool. Der Pool zeigt jedoch nicht die erhoffte Abkühlung, denn das Wetter hat auch kein Erbarmen vor einem Pool. So fühlte es sich nur kurz als Kühlung an – aber egal der Hunger trieb einen sowieso ins nächst gelegene Lokal zum Essen. Nach einem Kurzen Abend hieß es auch schnell : Ab ins Bett.

Am nächsten Tag hieß es nämlcih sehr früh aufstehen – der Melita Mann kommt – nein nicht der Kaffee Mann – Melita ist hier der Internetanbieter :-) Dieser sollte zwischen 7 h und 8 h hier bei uns aufschlagen und den Internetanschluß durchführen. Nach langem Warten von drei Stunden war immer noch keiner da :-( War ja klar, kennen das Thema Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit auf Malta schon. Kann man leider nichts drauf geben und die Ausreden sind meist die selben : „Sorry ich hatte einen Unfall.“

Der nächste Termin eines hier ortsansässigen Möbelgeschäftes Joinwell sollte eigentlich erst um 14.00 h stattfinden, aber was sah ich um 11.00 h vorm Balkon aus – die Leute die eigentlich erst um 14 h kommen sollten :-) Mal wieder Chaos in Malta, dachte ich mir und ging runter um denen die Tür zu öffnen, da nach einem Jahr immer noch die Klingel und der Türöffner angeschlossen wurden (warte bis heute noch drauf). Ok die beiden machten Ihre Arbeit (Küchenumbau) und das für einmal direkt perfekt :-) . Um 14 h kamen trotzdem seine Kollegen und brachten die erwartete quietschgrüne Schlafcouch, dachte ich, was sich wiedermal als Fehler erwies :-) Mit einem Lift von außen werden die Möbel hier in Malta in die Wohnungen befördert, so wurde dies Procedere auch wieder durchgeführt. Als das Sofa oben ankam wurde es durch die ganze Wohnung eingepackt in das gewünschte Gästezimmer befördert und anschließend ausgepackt. Und dann kam das erschrecken für die Mitarbeiter die bei 40° Grad Außentemperatur sich einen abgetragen haben, das Sofa ist weiß und kein Schlafsofa. Also Ergebnis: Nicht das richtige Sofa mitgenommen!!!!! ;-) In ihren Gesichtern konnte ich den Ärger sehen, jedoch musste heute noch das Schlafsofa her, da der Lift schon einmal da war. Also mussten sie das ganze Sofa wieder zurück nach Unten schaffen, es einladen und mitnehmen, um dann mit dem anderen Sofa nach einer Stunde wieder einzutreffen, denn solange wollte der Lift warten. Und es hat geklappt :-) das Schlafsofa kam und es war perfekt. Eine Sorge weniger :-)

Auch dieser Tag verging, wie alle Tage hier wie im Fluge. Am nächsten aufgestanden musste ich feststellen, dass sich doch etwas an meinem kleinen Füßchen verändert hat – ein Knochen am inneren Fußrand schaute munter spitz heraus. Oh Gott was ist das? Wie Männer so sind, kam das Kommentar „Das ist doch nur ein Mückenstich!“ Also wurde das ganze über drei Tage beobachtet. Außer Schmerzen beim Laufen konnte ich keine Veränderung feststellen, so dass wir uns entschieden in das nächstgelegene Krankenhaus zu fahren – Mater Dei (Übersetzung: Ave Maria). Eines der angeblich modernsten und größten Krankenhäuser in Malta. Wir fuhren los kamen auch nach gefühlten drei Stunden Fahrt mit dem Bus auch endlich mal an und wurden driekt am Eingang mit eeinem „freundlichen“ „YES“ begrüßt. Kurz das Anliegen dargestellt und dann ging die Weltreise los im Mega Krankenhaus. Schlechtt beschildert, Irrwege, kaum Personal welches man nach dem Weg fragen kann, Patienten auf den Gängen, Angehörige die Ihre kranken Familienmitglieder in Krankenbetten durch die Gegend schoben und und ……. Nach einer Stunde Sucherei gab ich die Hoffnung auf und sagte nur „Komm ich kann laufen ich gehe zum Arzt wenn wir wieder in Deutschland sind.“ Man kann sich das Chaos nicht vorstellen, wenn man nur deutsche Krankenhäuser oder Ärzte gewohnt ist, aber es wirklich so als würde man nicht nur ein anderes Land betreten sondern eine andere Welt. Ich dachte wir wären Europa und der Standard sollte in der EU doch überall gleich sein – aber nein, davon sind wir noch lange entfernt :-( .

Am Wochenende stand das Weinfestival 2013 in Valletta an. Man kaufe sich ein Weinglas für 12 EUR und kann soviel Wein trinken bis man umfällt :-). Für mich ja nicht so geeignet, da ich ja nun absolut keinen Alkohol trinke, aber ich finde es ist eine sehr schöne Idee. Die Location mit Blick auf die Three Cities (dem kleinen Venedig von Malta) und dem Grand Harbour von Valletta sind selbstverständlich am Abend ein Blick wert und in meinen Augen ein absolutes Highlight. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in Malta kommt auch sehr gut weg. Ab und zu muss man auch hier Geduld üben und erst mal abwarten bis sich alle anwesenden Busfahrer entschieden haben wo sie denn nun hinfahren möchten. da wird auch ab und zu vergessen die Nummer am Bus zu ändern, aber das kennt man ja nicht anders hier, mit moderner Technik haben die es nicht so :-) .

Aber schauen wir mal was die restlichen Tage noch für Überraschungen für uns bereit halten :-)

Eure Caro von Modesalat

Marsaskala Malta 2013

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